Pia O., 46 Jahre, Erlangen über Lovegra (Sildenafil)
6. Dezember 2009 – 07:30Neben anderen Folgen der Vorwechseljahre hatte ich seit meinem 40. Geburtstag mit abnehmenden Körperreaktionen zu kämpfen. Das war besonders in der Partnerschaft eher hinderlich, weil erotische Erlebnisse dadurch einfach nicht mehr so spontan zustande kamen wie sonst. Außerdem war mein Freund jedes Mal enttäuscht, wenn ich lange brauchte, um mich auf ihn einzulassen. Insgesamt nahm er mein abgekühltes Verhalten leider oft persönlich. Obwohl ich wusste, dass ich etwas unternehmen sollte, bevor noch die Beziehung Schaden nahm, tat ich nichts. Erst hatte ich sogar über eine Psychotherapie nachgedacht. Aber dann überlegte ich, dass ich ja oft Lust hatte und nur die körperliche Reaktion schwächer ausfiel als früher. Lieber war es mir, das Problem einfach wegzudenken. Aber leider verschwand es nicht von selbst. Hätte nicht meine beste Freundin vor einem Jahr die Sache in die Hand genommen, ich wüsste nicht, ob ich heute noch mit meinem Partner zusammen wäre. Sie vereinbarte kurzentschlossen einen Termin mit der Internistin , schleppte mich unter einem Vorwand hin und eröffnete mir erst im Wartezimmer, dass sie entschieden hätte, ich sei jetzt reif für einen Versuch mit der magischen Pille Lovegra. Dafür sollte ich mich vorher auf Herz und Nieren untersuchen lassen. Die Sache war schnell erledigt und es stellte sich heraus, dass ich außer einem niedrigen Blutdruck, kalten Füßen und dem absinkenden Hormonspiegel vor dem Wechsel keinerlei Störungen hatte. Insofern dürfe ich die pinkfarbene Pille ohne Probleme vertragen, meinte die Ärztin. Und so war es (zu meiner großen Freude) dann auch. Das „Viagra für Frauen“ stand in seiner Wirkung dem männlichen Pendant in nichts nach! Mein Freund konnte kaum fassen, wie prompt jede Berührung eine angenehme Folge nach sich zog. Seitdem hält er sich für einen erotischen Zauberer, denn ich verzichtete darauf, ihm zu verraten, dass für die Wirkung nicht er, sondern Lovegra verantwortlich ist!